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Einschränkung der Ausbringungszeiten für Gülle/ Jauche und Festmist in Wasserschutz-Problemgebieten

Gülle :

In Wasserschutz-Problemgebieten ist die Gülleausbringung noch bis maximal 30. Oktober auf Grünland und überwinterndes Feldfutter ( keine Leguminosen) erlaubt, danach gilt überall das Gülleausbringungsverbot. Gülle darf hier erst wieder ab dem 1. Februar auf Winterraps, Wintergerste, Winterweizen, Winterroggen, Triticale, Dauergrünland, überwinterndes Feldfutter ( keine Leguminosen) und Sommerungen als Folgenutzung ausgebracht werden.
Zu Mais als Hauptfrucht gilt als frühester Ausbringungszeitpunkt der 1. März.

Die Einschränkungen der Gülleausbringung gelten auch für Jauche .



Festmist :

In Wasserschutz-Problemgebieten besteht die Möglichkeit der vorgezogenen Festmistausbringung ab dem 1. Dezember , d.h. Festmist kann auf Dauergrünland, Winterweizen, Dinkel, Winterroggen, Triticale oder überwinterndes Feldfutter (keine Leguminosen) ausgebracht werden.
Zu frühen Sommerungen (S-Gerste, Hafer, Zuckerrüben, Frühkartoffeln) im Folgejahr kann ebenfalls ab 1. Dezember Festmist ausgebracht werden. Zu späten Sommerungen (Mais, Kartoffeln) ist eine vorgezogene Ausbringung ab 1. Januar möglich.
Sind allerdings N-reiche Erntereste der Vorfrucht vorhanden, wie z.B. bei Winterweizen nach Zuckerrüben, nach Raps oder nach Kartoffeln, so darf der Festmist erst ab 1. Februar / zu Mais ab 1. März ausgebracht werden.

Weitere Bestimmungen und Informationen entnehmen Sie dem Merkblatt SchALVO oder erhalten Sie im Landratsamt, Abteilung Landwirtschaft, Tel. 07071-207 4038, Frau Mayer

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