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Warndienst-Meldung Nrt. 10 vom 06.10.2017

Datum: 09.10.2017



Warndienst-Meldung Nr. 10 vom Freitag, den 06. Oktober 2017

 

Winterraps: Derzeit ist weiterhin kein Insektizideinsatz gegen Schädlinge notwendig. Bitte unterlassen Sie, zur Schonung der Nützlinge, einen pauschalen Einsatz. Spätsaaten erreichen jetzt meist das passende Entwicklungsstadium um z.B. mit 0,8 l/ha Tilmor oder Folicur eingekürzt zu werden. Auf Gülle-Standorte kann mit 0,7 l/ha Carax behandelt werden.

 

Wintergerste:

Der Einsatz von IPU ist seit dem 30.09.2017 nicht mehr möglich!

 

Die späteren Aussaattermine erreichen jetzt meist den Termin für eine frühe NA – Behandlung.

Gegen Ackerfuchsschwanz eignen sich hier flufenacethaltige Mittel wie Herold SC, Malibu, oder das Cadou Forte Set mit voller Aufwandmenge.

In frühen Saaten kann jetzt, sofern noch keine Behandlung gegen Ackerfuchsschwanz erfolgt ist, mit z.B.: 0,5 l/ha Herold + 0,9 l/ha Axial oder mit 3,0 l/ha Malibu + 0,9 l/ha Axial eine Behandlung durchgeführt werden die eine stärkere Blattaktivät zeigt. Beobachten Sie die Gerstenschläge auf Blattlausbesatz, derzeit ist die Aktivität gering, zur Behandlung gegen Blattläuse sollte die Gerste mind. drei Blätter gebildet haben.

 

Winterweizen:

Je später der Saattermin desto besser kann der Ackerfuchsschwanz mechanisch bzw. mit einem Totalherbizid bekämpft werden. Dieses Jahr hat der neu gebildete Ackerfuchsschwanzsamen eine deutlich kürzere Keimruhe als in den Jahren zuvor, bzw. die Schauer der letzten Tage lassen immer wieder neue Wellen an Ackerfuchsschwanz keimen. Nutzen Sie dies für eine Bekämpfung vor der Saat. Für hiesige Verhältnisse kann eine Weizensaat ab Mitte Oktober angepeilt werden.

 

Bei der Anwendung von Totalherbiziden achten Sie bitte, dass diese Mittel nicht außerhalb von Ackerflächen appliziert werden. Aus aktuellem Anlass und der Diskussion um die weitere Zulassung dieser Produkte, ist dies wichtiger denn je. Ein Behandeln von Feldwegen, Feldrainen, Grünstreifen stellt zudem ein Fachrechtsverstoß dar und schadet dem Image der Landwirtschaft.

 

Düngeverordnung:

Seit 01.10.2017 ist eine Anwendung N-haltiger Düngemittel (Gülle, Mineraldünger) auf Ackerflächen nicht mehr möglich. Ausnahmen sind der Festmist von Huf- und Klauentieren, sowie Kompost. Hier ist eine Anwendung bis 15.12.2017 möglich. Ebenso können noch Nährstoffbeizen und Blattdünger im Ackerbau angewendet werden. Derzeit wird eine Zufuhr von maximal 5 kg N/ha über Nährstoffbeizen und Blattdünger toleriert.

 

Sonstige Hinweise:

Am 02.10.2017 nahm Herr Lohrer die Tätigkeit als Pflanzenbauberater in Tübingen auf.

Somit ist unser Sachgebiet wieder vollständig besetzt. Sie erreichen uns unter folgenden Rufnummern:

 

Herr Lohrer                 mit der Durchwahl - 4036 Herr Bahnmüller         mit der Durchwahl - 4035

 

gez. Bahnmüller



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